Von der Rampe in den Tod

 

Ärzte entscheiden...

Die direkt zur Vernichtung bestimmten Menschen wurden nicht ins "Stammlager", sondern nach Birkenau, das eigentliche Tötungszentrum, gebracht. Ab Frühjahr 1942 kamen beinah täglich Massentransporte mit jüdischen Männern, Frauen und Kindern aus den von Deutschen besetzten Ländern am "Zielort Auschwitz" an. Zuerst wurden sie an der sogenannten "Judenrampe" am Bahnhof Auschwitz, später dann an der in unmittelbarer Nähe zu den Gaskammern und Krematorien gelegenen Rampe in Birkenau aus den Viehwaggons getrieben: Alles raus! Schnell, schnell! Alles mitnehmen, alle Klamotten auf den Haufen! Antreten in Fünferreihen!

Nachdem die Menge zu Kolonnen geordnet war, begann am Ende der "Rampe" die zweite Selektion. SS-Ärzte, unter denen sich auch der aus Wuppertal stammende Dr. med. Heinz Thilo befand, suchten nach einer von der Lagerleitung zuvor bestimmten Zahl die "Arbeitsfähigen" aus. Mehr als 85% eines Transports wurden sofort in die Gaskammern geschickt und dort ermordet.

(Michael Okroy, ehem. Schüler am Bergischen Kolleg)

 

 

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Bilder von der Ankunft und Entladung eines Zuges ungarischer Juden

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